Marienkirche Oberarth

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Die erste Kapelle (1467) ist von der Witwe Anna Reding-Wagner für den ermordeten Ital Reding der Jüngere errichtet worden. Auch die zweite (1516) wurde wieder durch eine Überschwemmung der Rigi-Aa zerstört… (1514 und 1749). Die heutige Marienkapelle wurde 1753 durch Weihbischof Carl Josef Fugger von Konstanz eingeweiht. Der Künstler, Johann Baptist Babel (1715-1798) war einer der bedeutendsten Altarbauer des 18. Jahrhunderts. Die drei Altäre gelten als die qualitätsvollsten Rokoko-Ausführungen der ganzen Innerschweiz. Auch die Marmorböden sind im Kanton Schwyz einmalig.

Blick zum Altar

1967 wurde die Reding- oder Marienkapelle (sie ist Maria sowie den Heiligen Johannes dem Täufer, Sebastian, Nikolaus und Barbara geweiht) einer umfassenden Renovation unterzogen. Bei dieser Gelegenheit erhielt die Kapelle auch neue Glocken. Die alten Glocken sind vor der Kapelle zu besichtigen.
Die – unter den Schutz der Schweiz. Eidgenossenschaft gestellte – Kapelle wurde 2000-2001 einer weiteren vollständigen Restauration unterzogen (in den damaligen Zustand (1751-53) zurückversetzt) und wird heute noch von der privatrechtlichen Familienstiftung unterhalten.

Bischof Dr. Vitus Huonder

Seit ca. 1978 wird in der Marienkapelle ausschließlich der tridentinische (heute: der ausserordentliche) Ritus – immer im Einverständnis (seit 1999 schriftlich) des Diözesanbischofs zelebriert.

Fensterbild

Am 22. Februar 2012 wurde die Reding-Kapelle vom Diözesanbischof Dr. Vitus Huonder zur Personalpfarrei Maria Immaculata ernannt.

Statistische Angaben:
im Jahr 2007 wurden insgesamt 419 hl. Messen gelesen. Darin enthalten sind: 22 Jahrzeitstiftsmessen, 11 Requiem, 20 Feste; also eine rege Tätigkeit, wie es –ausser in Klöstern oder Städten- vermutlich in der ganzen Schweiz kaum mehr gibt.

 

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